Einsidelei der Carceri

Der eindrucksvolle Eingang und drei Ansichten: eine herbstliche un zwei winterliche.

Kapelle für die Liturgiefeier

Die heutige Kirche, in der die tägliche Messfeier stattfindet und die auch Gruppen zur Verfügung steht, wurde anstelle des alten Heuschobers errichtet.

Andere Plätze für die Liturgiefeier

Grotte des hl. Franziskus

Sie bildet das Herz des Heiligtums. Immer wieder baulich verändert enthält sie das kleine Lager des Heiligen.

Baum der Vogelpredigt

Zur Talseite der Brücke, die in den Wald führt, befindet sich eine uralte Steineiche. Die Überlieferung berichtet, dass sich zahlreiche Vögel darauf niederlieβen um die Worte des Armen von Assisi anzuhören.

Loch des Teufels

Durch eine sehr enge Tür verlässt man die Grotte des hl. Franziskus. Jenseits der Schwelle bedeckt ein rosa Gedenkstein mit einem kleinen Loch in der Mitte einen tiefen Felsspalt, der „Teufelsloch“ genannt wird: Hier überwand Br. Rufino eine Versuchung des Teufels.

Kapelle der hl. Maria Magdalena

Vor dem Altar ist der selige Barnaba Manassei begraben, der 1462 in Perugia die „Monti di Pietà“ begründete, eine Bank, die Geld ohne Wucherzinsen verlieh.

Oratorium des hl. Bernhardin

Ein Kirchlein, das an den Konvent angebaut ist, beide aus dem 15. Jh.. Das Fresko über dem Altar zeigt den gekreuzigten Christus und Franziskus, der ihn anbetet.

Konvent des hl. Bernhardin

Bernhardin von Siena lieβ im 15. Jh. an die alte Einsiedelei einen kleinen Konvent in franziskanischer Schlichtheit anbauen. Er war für Brüder gedacht, die sich eine Zeit lang in die Stille zurückziehen wollten. Im Inneren befindet sich ein Chorraum (erneuert im 17. Jh.) und das Refektorium, an die Felswand gelehnt. Die rohen Tische sind noch im Originalzustand erhalten, ebenso ein Fresko des letzten Abendmahls aus dem Jahr 1595. Nur im Rahmen einer Führung durch die Ordensleute der Gemeinschaft kann man diese Räume besichtigen.

Christus – Monogramm des hl. Bernhardin

Charakteristisches Emblem des Heiligen, Generalvikar des Franziskanerordens von 1438 bis 1442, leicht zu erkennen an den lateinischen Anfangsbuchstaben des Namens Jesu (Jesus Hominum Salvator ) in einer Sonnenscheibe, hier aus Terracotta.